Auf illegale Einreise folgt Rückreise

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Bad Reichenhall – Schleierfahnder mussten in zwei Zügen aus Salzburg 15 Kosovaren in Gewahrsam nehmen. Sie hatten nicht die benötigten Papiere mit sich und mussten zurück fahren.

Am Mittwoch, den 14. Januar, kontrollierten Bundespolizisten auf Höhe Teisendorf die Fahrgäste eines Fernreisezuges, der regelmäßig zwischen Wien und München verkehrt. Für eine zehnköpfige Gruppe aus dem Kosovo bedeutete dies das Ende der Reise. Zwar konnten sich alle mit Identitätskarten ausweisen, Visa oder Aufenthaltsgenehmigungen hatten sie aber nicht. Diese Dokumente hätten sie jedoch gebraucht, da sie eigenen Angaben zufolge in Deutschland leben und arbeiten wollten. Alle zehn Personen wurden in die Dienststelle nach Bad Reichenhall gebracht. Im Bundespolizeirevier stellten die Beamten fest, dass vier von der vorläufig Festgenommenen bereits in Ungarn einen Asylantrag gestellt hatten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mussten alle zehn das Land wieder in Richtung Heimat verlassen. Sie wurden wegen unerlaubter Einreise angezeigt.

Nicht anders erging es fünf kosovarischen Staatsangehörigen, die wenige Stunden zuvor von Schleierfahndern in einem Zug aus Österreich nahe Prien am Chiemsee festgestellt wurden. Diese Männer verfügten ebenfalls nicht über die erforderlichen Papiere für den geplanten langfristigen Aufenthalt in der Bundesrepublik. Wie sich herausstellte, hatten vier von ihnen schon in Ungarn um Asyl ersucht. Mit einer Strafanzeige im Gepäck mussten sich auch diese fünf unerlaubt Eingereisten auf den Rückweg machen.

Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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