Bei Grenzkontrolle bei Bad Reichenhall geschnappt

Pärchen hat Drogen und gefälschte Papiere im Gepäck

Bad Reichenhall - Bei der Überprüfung eines Fernreisebuses fallen immer wieder Insassen auf, die möglicherweise unerlaubt nach Deutschland einreisen möchten. So auch dieses ukrainische Ehepaar:

In der Nacht auf Mittwoch haben Bundespolizisten an der Kontrollstelle Schwarzbach einen Fernreisebus angehalten. Bei der Überprüfung der Insassen fiel den Beamten bei einem 30-jährigen Ukrainer, der in Begleitung seiner 26 Jahre alten Ehefrau war, auf, dass er sich zu lange im Schengenraum aufhielt. Gegen ihn bestand somit der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise nach Deutschland.

Die Bundespolizisten forderten den Mann auf den Bus zu verlassen und zur weiteren Klärung des Sachverhalts mit auf die Dienststelle zu kommen. Seine Frau wollte ihren Ehepartner begleiten und stieg ebenfalls aus dem Bus. Vor der Abfahrt zur Bundespolizeiinspektion Freilassing wurde das von den beiden Ukrainernn mitgeführte Gepäck überprüft. 

Hierbei fanden die Fahnder in der Tasche des Mannes fünf gefälschte Dokumente und eine geringe Menge Marihuana und Amphetamine. Bei den falschen Ausweisen handelte es sich um bulgarische und polnische Führerscheine und Identitätskarten. Ein gefälschtes Dokument konnten die Freilassinger Ermittler der Ehefrau zuordnen und somit bestand gegen beide Personen der Verdacht des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise.

Die Bundespolizei verweigerte dem Ehepaar im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen die Einreise nach Deutschland und zeigte sie wegen des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise an. Der ukrainische Mann bekam zusätzlich eine Anzeige wegen der versuchten unerlaubten Einreise nach Deutschland und des unerlaubten Verbringens von Betäubungsmitteln. Im Anschluss mussten das Paar die Heimreise in Ukraine antreten.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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