Forststraße unerlaubt befahren

BMW rutscht am Reichenhaller Müllnerberg von der Straße

Bad Reichenhall - Eine junge Frau will mit ihren Insassen zum Paul-Gruber-Haus. Dabei nimmt sie den gesperrten Forstweg. Und muss das Auto am Ende doch stehen lassen.

Am Freitagabend, bereits bei Dunkelheit, hatte sich eine 32-jährige Frau aus Hildesheim mit ihren zwei Mitfahrern entschlossen, die gesperrte Forststraße bis zum Paul-Gruber-Haus am Reichenhaller Müllnerberg zu befahren.

Vermutlich hatten das schlechte Wetter und die Ortsunkenntnis zu der Entscheidung beigetragen. Man wollte dort ein Wochenende bei einer Feierlichkeit verbringen.

Offenbar hatte die Ortsunkenntnis in Verbindung mit der Unerfahrenheit im Berggelände auch dazu geführt, dass die Frau mit ihrem BMW-Mini dann von der schmalen Straße rutschte und schräg in einem Graben hängen blieb.

Die Urlauber mussten dann den restlichen Weg doch zu Fuß antreten. Am nächsten Tag fiel der liegen gebliebene BMW einem Jäger auf, der die Polizei verständigte.

Der Sachverhalt konnte dann schnell geklärt werden. Ein Forstbeamter war bei der Bergung mit einem Traktor behilflich. Die Frau erhielt eine eindringliche Ermahnung und wurde wegen ihres Verkehrsverstoßes von der Polizei verwarnt.

Forststraßen sind in der Regel mit Verkehrszeichen für die Öffentlichkeit gesperrt und das unerlaubte Befahren zieht eine Strafe nach sich.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Bad Reichenhall

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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