Bad Reichenhall: Fliegerbombe entschärft –

Bad Reichenhall - Bei Aushubarbeiten zum Neubau eines Mehrfamilienhauses in der Adalbert-Stifter-Straße stieß ein Baggerfahrer heute Mittag gegen 13.30 Uhr auf eine Fliegerbombe aus dem II. Weltkrieg.

Sofort verständigte er die Polizei von dem brisanten Fund.

Zur Absicherung der Fundstelle mussten die Frühlingstraße, Schillerstraße, Ludwig-Thoma-Straße und die Adalbert-Stifter-Straße weiträumig abgesperrt werden. Nach dem Eintreffen des verständigten Sprengkommandos aus München wurden zur Vorbereitung der Bombenentschärfung die Anwohner im gefährdeten Bereich kurzfristig evakuiert und in bereitgestellten Stadtbussen untergebracht.

Zwei gehbehinderte Anwohner wurden von Rotkreuzkräften während der Evakuierungszeit in Einsatzfahrzeugen betreut. Das 2er-Team des Sprengkommandos konnte binnen kurzer Zeit den Zünder aus der Bombe entfernen und Entwarnung geben. Nach dem Abtransport der nunmehr ungefährlichen Bombe konnten die Absperrmaßnahmen wieder aufgehoben werden und die betroffenen Bürger in ihre Wohnungen zurückkehren.

Insgesamt mussten ca. 150 Bad Reichenhaller aus 22 Wohnobjekten ihre Wohnungen vorübergehend verlassen. Gegen 19 Uhr war der Einsatz erfolgreich beendet. Eingesetzt waren vor Ort 60 Mann der Freiwilligen Feuerwehr Bad Reichenhall mit 10 Einsatzfahrzeugen, 30 Kräfte des Bayerischen Roten Kreuzes mit 15 Einsatzfahrzeugen, die Sanitätseinsatzleitung, 9 Kräfte des Malteser Hilfsdienstes mit 3 Fahrzeugen, 25 Beamte der Polizei sowie verantwortliche Mitarbeiter von Landratsamt Berchtesgadener Land und Stadt Bad Reichenhall. Oberbürgermeister Dr. Lackner sprach im Einsatzraum mit den von den Evakuierungsmaßnahmen betroffenen Bürgern.

Die Koordination der Kräfte der am Einsatz beteiligten Organisationen verlief in gewohnter Weise reibungslos.

Pressebericht PI Bad Reichenhall

Rubriklistenbild: © Aktivnews

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