Erneuter Einreiseversuch endet in Zelle

Bad Reichenhall - Hinter Schloss und Riegel hieß es nach einem erneuten Einreiseversuch. Schon einmal hatte der Ungar versucht illegal nach Deutschland zu kommen.

Für einen 49-jährigen Ungarn dürfte der Sommer gelaufen sein. Er wird die nächsten 100 Tage hinter „Schloss und Riegel“ zubringen müssen. Die Bundespolizei hat am Dienstag, den 23. Juli, für seine Unterbringung in der Justizvollzugsanstalt Bad Reichenhall gesorgt.

In den frühen Morgenstunden kontrollierten Bundespolizisten die Fahrgäste eines kroatischen Linienbusses. Unter den Insassen war ein ungarischer Staatsangehöriger, dessen Reise mit der Überprüfung seiner Personalien ein vorzeitiges Ende nahm. Mithilfe des Polizeicomputers fanden die Fahnder heraus, dass der Mann vom Amtsgericht Regensburg zu einer Geldstrafe in Höhe von 2000 Euro, ersatzweise zu 100 Tagen Freiheitsentzug, verurteilt worden war. Dieses Urteil hatte er im Jahr 2010 wegen Missachtung eines Einreiseverbots entgegennehmen müssen. Das Verbot in Deutschland einzureisen hatte sich der polizeibekannte Ungar wegen früherer Vergehen eingehandelt. Als einer von vielen Businsassen versuchte er nun, offenbar unbemerkt, in die Bundesrepublik zurückzukehren. Dieser Versuch ist ihm gründlich misslungen. Er wurde verhaftet und mangels finanzieller Mittel in die Bad Reichenhaller Haftanstalt eingeliefert. Wegen seines erneuten Verstoßes gegen das Einreiseverbot kommt auf den Häftling im Übrigen ein weiteres Strafverfahren zu.

Pressemitteilung: Bundespolizei

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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