Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Freilassing

Angebliche Arbeiter nach Österreich zurückgewiesen

Bad Reichenhall - Die Bundespolizei hat am Montag, 25. Mai, bei Grenzkontrollen an der A8 bei Schwarzbach acht vorgebliche Arbeiter nach Österreich zurückgewiesen.

Die Pressemeldung im Wortlaut

Die Bundespolizei hat am Montag, 25. Mai, bei Grenzkontrollen an der A8 bei Schwarzbach acht vorgebliche Arbeiter nach Österreich zurückgewiesen. Die Rumänen hatten versucht, mit gefälschten Pendlerbescheinigungen entgegen der derzeitigen Einreisebestimmungen nach Deutschland zu gelangen.


Bundespolizisten kontrollierten am Montagvormittag an der Grenzkontrollstelle am Walserberg (BAB 8) acht Rumänen in einem Transporter mit rumänischer Zulassung. Die Reisenden zeigten den Beamten ihre gültigen rumänischen Identitätskarten und Pendlerbescheinigungen vor. Diese schienen auf den ersten Blick ordnungsgemäß ausgefüllt und mittels Stempel des Arbeitgebers bestätigt zu sein. Bei genauerem Hinsehen erkannten die Grenzfahnder jedoch Unstimmigkeiten und kontaktierten deshalb den angeblichen Arbeitgeber. Dieser versicherte, nie einen Arbeitsvertrag mit den Männern geschlossen zu haben und diese nicht zu kennen.

Die Bundespolizisten beschlagnahmten daraufhin die gefälschten Pendlerbescheinigungen und schickten die Rumänen nach Österreich zurück. Gegen diese wird nun wegen Urkundenfälschung ermittelt. Die Bundespolizei Freilassing hat damit bei Grenzkontrollen im Mai bereits dreimal Reisegruppen rumänischer Staatsangehöriger mit gefälschten Arbeitspapieren an der Einreise gehindert.

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