Ägypter kassiert 4000 Euro Schleuserlohn

Bad Reichenhall - Die Bundespolizei hat am Montag einen Schleuser erwischt. Der Ägypter brachte eine palästinensische Familie unerlaubt ins Land.

Die Bundespolizei hat am Montag, den 16. Juni, einen Schleuser in Untersuchungshaft eingeliefert. Tags zuvor hatte der Ägypter eine palästinensische Familie unerlaubt ins Land gebracht. Bei Piding beendeten die Beamten die Schleppertour. Der Schleuserlohn wurde beschlagnahmt.

Freilassinger Fahnder kontrollierten das Fahrzeug des 39-Jährigen auf der A8, Höhe Piding. Mit in seinem Wagen befand sich eine fünfköpfige Familie. Die Palästinenser hatten keinerlei Dokumente dabei. Wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern nahmen die Bundespolizisten sowohl den ägyptischen Fahrer als auch seine „Fahrgäste“ mit zur Dienststelle. Dort fanden die Beamten 4000 Euro in der Bekleidung des Ägypters. Sie beschlagnahmten das Geld, da es sich ersten Ermittlungen zufolge um Schleuserlohn handelte.

Aufgrund der Beweislage entschied der Richter des Bad Reichenhaller Amtsgerichts, den 39-Jährigen in Untersuchungshaft zu nehmen. Den Ägypter erwartet ein Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern. Die palästinensische Familie stellte ein Schutzersuchen und wurde an die Münchner Aufnahmestelle weitergeleitet.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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