Mann (56) stürzt 100 Meter in die Tiefe

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Ramsau - Bei einem schwerem Bergunfall am Watzmann wurde ein 56-Jähriger schwer verletzt. Er stürtzte mindestens 100 Meter in die Tiefe.

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Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass drei Freunde aus dem Saarland bzw. aus Baden-Württemberg (48, 56 und 57 Jahre) gemeinsam eine viertägige Bergtour in den Berchtesgadener Alpen planten. Die Watzmannüberschreitung sollte am Sonntag, 8. Juli, erfolgen, nachdem die drei die Nacht im Watzmannhaus verbrachten. Der 48-Jährige stellt dort jedoch fest, dass sein Schuhwerk defekt ist und er stieg am Sonntagmorgen zur Wimbachbrücke ab.

Die beiden anderen machten sich auf den Weg zum Hocheck und weiter zur Mittel- und Südspitze. Dabei kam es zu dem tragischen Unfall bei dem der 56-Jährige mindestens 100 Meter abstürzte.

Nach der Unfallmeldung bei der ILS Traunstein lief ein großangelegter Rettungseinsatz an, an dem insgesamt vier Hubschrauber beteiligt waren. Aufgrund der wechselnden Wetterverhältnissen konnte die Luftrettung erst kurz nach 17 Uhr abgeschlossen werden. Der Verunglückte wurde vom Rettungshubschrauber Christoph 1 mit der Winde aufgenommen und ins Landeskrankenhaus Salzburg geflogen. Den Rücktransport der Rettungskräfte übernahm der Polizeihubschrauber Edelweiß 4 und auch der Rettungshubschrauber Christoph 1.

Bis zum Abtransport der Verunglückten waren die Zusammenhänge der drei Personen noch nicht bekannt. Diese ergaben sich erst im Laufe er polizeilichen Ermittlungen.

Der 57-jährige Begleiter, der auch den Notruf absetzte, wurde von einem Bergsteiger aus Salzburg betreut, der alleine unterwegs war. Der Salzburger blieb bei dem Mann und begleitete ihn auch während des Abstieges ins Wimbachgrieß. Erst dort wurden sie vom Polizeihubschrauber aufgenommen und zur Bergwacht nach Ramsau geflogen.

Laut Auskunft der Ehefrau des Verunglückten wurde ihr Mann im LKH Salzburg operiert und es bestehe keine Lebensgefahr.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Berchtesgaden

Rubriklistenbild: © aktivnews

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