Polizei stellt sich den Fragen von 50 Lehrern

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Traunstein - Die Staatsanwaltschaft, die Polizei und das Jugendamt stellten sich den Fragen von rund 50 Lehrern der Franz-von-Kohlbrenner-Mittelschule und der Grundschule.

Am Nachmittag des 19. Januar 2011 kamen auf Initiative der Polizeiinspektion Traunstein in der Aula der Franz-von-Kohlbrenner-Mittelschule rund 50 Lehrer der Mittelschule und der Grundschulen aus dem Traunsteiner Stadtbereich und Surberg zusammen, um dort Informationen über ihre Rechte und Pflichten als Lehrer zu erhalten.

Vertreter der Staatsanwaltschaft Traunstein, des Jugendamtes Traunstein sowie der Polizeiinspektion standen der Lehrerschaft dort für einen angeregten Informationsaustausch zur Verfügung. Bei seiner Begrüßung stellte der Rektor der Franz-von-Kohlbrenner- Mittelschule, Herr Schmid, eine neue Form des Umgangs heraus:

„Während früher die Beziehung zwischen Schule, Eltern und Kinder pädagogisch war, wird der Weg mittlerweile zusehends rechtlicher. Die Polizei muss immer mehr eingeschaltet werden und Probleme werden über die Staatsanwaltschaft oder Gerichte ausgefochten.“ In der folgenden Diskussion drehten sich die Fragen vor allem um den Umgang mit auffälligen Schülern auf dem Schulgelände, aber auch bei auswärtigen Veranstaltungen wie Klassenfahrten.

Die Einbindung des Jugendamtes wurde hierbei fachkundig vom Jugendamtsleiter, Herrn Feil, und seinem Vertreter, Herrn Bodensteiner, erläutert. Fragen des Strafrechts und des Strafverfahrens, insbesondere im Jugendstrafrecht, beantworteten Herr Oberstaatsanwalt Schneider als zuständiger Abteilungsleiter sowie seine Kollegin, die Jugendstaatsanwältin Frau Schwertl, kompetent und brachten den interessierten Lehrern zugleich auch noch schriftliche Unterlagen als Handreichung mit. Fragen der Jugendprävention wurden von der polizeilichen Jugendsachbearbeiterin, Polizeihauptmeisterin Grasnick, beantwortet.

Polizeihauptkommissar Schöner schilderte eindrucksvoll und lebhaft den Gang polizeilicher Ermittlungen im Jugendbereich. Weitere polizeiliche Einsatzbelange wurden vom Dienststellenleiter, Polizeirat Wolf, erläutert, der sich nach der Veranstaltung sehr zufrieden äußerte: „Das war für alle beteiligten Behördenvertreter ein gewinnbringendes Treffen und die Möglichkeit, den Lehrern auch einmal die Menschen hinter den Institutionen vorzustellen.“ Ähnlich sah es auch Rektor Schmid, der das persönliche Kennenlernen ebenfalls sehr begrüßte und nach zwei Stunden angeregter Diskussion eine zufriedene Lehrerschaft verabschiedete.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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