Coup gegen rumänische Einbrecherbande

Freilassing - 2013 gab es im Stadtgebiet mehrere ungeklärte Einbrüche. Nach einer Festnahme führt die Spur jetzt zu einer europaweit agierenden Verbrecherbande.

2013 war es im Stadtgebiet von Freilassing zu mehreren Einbruchdiebstählen in Einfamilienhäusern gekommen, die nur in Einzelfällen geklärt werden konnten. Nun konnten die Beamten der Freilassinger Polizei einen weiteren Teilerfolg verbuchen.

Am 10. Mai 2013, gegen 19.30 Uhr bis 23.30 Uhr war es in der Rupertusstraße in Freilassing zu einem Einbruch gekommen, bei dem die Einbrecher ein Fenster aufgehebelt und anschließend in das Wohnhaus eindrangen. Es war ein Beuteschaden von mehreren tausend Euro entstanden. Bei der Tatortarbeit konnten die Beamten damals Spuren sichern, die zunächst keinem der Berechtigten und im Anschluss daran auch nicht im Datenbestand der Polizei zuzuordnen waren. Der Fall war 2013 nicht zu klären.

Als nun durch eine bayerische Polizeidienststelle mehrere Rumänen in anderer Sache erkennungsdienstlich behandelt wurden, stellte sich beim Datenabgleich heraus, dass ein 26-jähriger Rumäne dieser Gruppe der Spurenverursacher am Freilassinger Tatort war. Bei dem Mann handelt es sich um ein Mitglied einer europaweit agierenden Gruppe, die Objekte zunächst ausspionieren und anschließend, während der Abwesenheit der Besitzer, einbrechen. Die Spur der Tätergruppe kann über Österreich bis Spanien und Deutschland bis Norwegen verfolgt werden.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © dpa

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