Polizei findet total gefälschte Dokumente

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Piding - Zwei Osteuropäer waren mit einem Auto mit schweizer Kennzeichen und zahlreichen gefälschten Dokumenten unterwegs - die Schleierfahnder hatten mal wieder den richtigen Riecher.

Am Montagabend, 2. Mai, kontrollierten Schleierfahnder der Polizeiinspektion Fahndung auf der A8 in Richtung München nach der Einreise in das Bundesgebiet einen Pkw mit schweizer Kennzeichen, besetzt mit zwei Personen osteuropäischer Herkunft.

Da der Fahrer keine Zulassungsbescheinigung für das Fahrzeug aushändigen konnte, wurde der Pkw näher durchsucht. Dabei entdeckten die Fahnder ein Briefkouvert, versteckt unter dem Fahrersitz, mit drei Reisepässen, drei Personalausweisen und drei Führerscheinen, alle auf das Land Slowenien ausgestellt. Natürlich fiel den Fahndern sofort auf, dass es sich bei allen Dokumenten um Totalfälschungen handelt. Eine sofort eingeleitete Überprüfung der beiden Personen in der Schweiz erbrachte, dass der Fahrer bereits in der Vergangenheit wegen Menschenschmuggel unter Verwendung von falschen Dokumenten in Erscheinung getreten war.

Demnach ist davon auszugehen, dass es sich in diesem Fall um einen unbelehrbaren Wiederholungstäter handelt. Nach den kriminalpolizeilichen Maßnahmen ordnete die Staatsanwaltschaft Traunstein die Haft für den Fahrer an. Dieser wurde jedoch vom Ermittlungsrichter nicht ausgesprochen. Nach Vorführung beim Ermittlungsrichter wurde er bis auf weiteres auf freien Fuß gesetzt.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

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