Planungen zahlten sich aus

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Biathlon WM 2012

Ruhpolding - Friedliche Besucher und eine gelassene Bevölkerung - so lautet die positive Bilanz der Polizei über die Biathlon-Weltmeisterchaft 2012.

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„WE ARE ONE FAMILY“ – unter diesem Motto trafen sich über 400 aktive Sportler aus 45 Nationen mit rund 210.000 Biathlonfans am Rande der Chiemgauer Berge, um ihre Besten in spannenden Wettkämpfen zu ermitteln. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit seinen Dienststellen hatte sich intensiv auf diese Großveranstaltung vorbereitet. Zum Abschluss der Rennen kann nun eine durchwegs positive Bilanz gezogen werden.

Zusammen mit den anderen Einsatzorganisationen, Veranstalter, Sicherheitsdiensten, Landkreis und Gemeinde ist es den Beamten gelungen, die Sicherheit bei dieser bedeutenden Sportveranstaltung zu gewährleisten. Ein großes Lob verdienen sich dabei die vielen friedlichen Besucher, das disziplinierte Verhalten der Verkehrsteilnehmer und die Gelassenheit der einheimischen Bevölkerung.

Die Planungen der Polizei mit den anderen Sicherheitsbehörden und dem Veranstalter hatten bereits im vergangenen Jahr begonnen. Die vielseitigen Erfahrungen aus den jährlich wiederkehrenden Weltcup- Veranstaltungen haben sich positiv auf die umfangreichen Vorbereitungen ausgewirkt. Zum Ende der Weltmeisterschaft kann festgestellt werden, dass sich diese intensiven Planungen und der tägliche Einsatz von bis zu 200 Polizeibeamten aus dem gesamten Präsidialbereich, der Bayerischen Bereitschaftspolizei, dem Bayerischen Landeskriminalamt und dem Polizeipräsidium Oberbayern Nord ausgezahlt haben. Von dieser Polizeipräsenz war für die Sportler und Besucher wenig zu spüren, das unbeschwerte Sportereignis stand deutlich im Vordergrund.

Die umfangreichen Verkehrsmaßnahmen bildeten einen Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit. Das Verkehrskonzept mit den ausgewiesenen Parkplätzen in Ruhpolding und Inzell, mit anschließendem Bus-Transfer zum Stadion, wurde von den Besuchern sehr gut angenommen. Die Verkehrsstörungen hielten sich dadurch in Grenzen, eine zügige An- und Abreise der Zuschauer konnte sichergestellt werden. Lediglich an den zwei Samstagen kamen es aufgrund des starken Reise- und Ausflugverkehrs zu geringfügigen Einschränkungen.

Zu wesentlichen Sicherheitsstörungen ist es während den zwölf Wettkampftagen nicht gekommen, obwohl an den beiden Wochenenden die Rennen mit jeweils 28.000 Zuschauern ausverkauft waren. Ein weiteres Blickfeld der polizeilichen Einsatzbewältigung bildete die Betreuung der abendlichen Medaillenübergaben im Championspark, die bis zu 8.000 Biathlonfans besuchten. Im Ortskern von Ruhpolding feierten die vielen Gäste meist friedlich bis spät in die Nacht.

Die Polizei musste lediglich bei kleineren Auseinandersetzungen, Sachbeschädigungs- und Körperverletzungsdelikten im Zusammenhang mit alkoholisierten Gästen einschreiten. Bereits am ersten Renntag konnte die Polizei einen Ermittlungserfolg verbuchen. Bei der Einlasskontrolle waren identische Eintrittskarten, Dubletten, aufgefallen, die ein 48-jährige Verteiler aus Norddeutschland gewinnbringend veräußerte.

Der Jugendschutz galt als eines der präventiven Kernthemen. Jugendbeamte der Polizei waren täglich zusammen mit den Mitarbeitern des Traunsteiner Jugendamtes im Einsatz. Verglichen mit den Besucheraufkommen fielen die Auffälligkeiten im Jugendschutzbereich allerdings erfreulich niedrig aus.

Den hohen Stellenwert der Veranstaltung ist auch an den zahlreichen Besuchen von bekannten Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft zu erkennen. Der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft und Verkehr, zugleich stellvertretende Ministerpräsident, Martin Zeil, besuchte den Führungsstab vor Ort und informierte sich bei Polizeivizepräsident Peter Mauthofer über die Einsatzkonzeption der Polizei. Er dankte den Einsatzkräften, die den reibungslosen und sicheren Ablauf der Weltmeisterschaft gewährleisten. Auch der amtierende Bundespräsident und Bayerische Ministerpräsident, Horst Seehofer, ließ es sich nicht nehmen, die Rennen am letzten Veranstaltungstag zu besuchen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: chiemgau24.de

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