Stopp und Strafanzeige

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Piding/Freilassing – Die Bundespolizei hat am Sonntag auf der A 8 dafür gesorgt, dass zwei Mazedonier sich nicht wie geplant in Deutschland aufhalten konnten.

Schon kurz nach der deutsch-österreichischen Grenze hieß es für beide: Stopp und Strafanzeige!

Auf Höhe der Anschlussstelle Piding kontrollierten die Freilassinger Fahnder mehrere Insassen eines mazedonischen Reisebusses. Mit Unterstützung des Polizeicomputers fanden die Bundespolizisten heraus, dass zwei Männer aus Mazedonien gar nicht erst in die Bundesrepublik hätten reisen dürfen. Aus aufenthaltsrechtlichen Gründen waren beide schon in der Vergangenheit aus Deutschland ausgewiesen worden – der 33-Jährige 2003 von der Ausländerbehörde in Chemnitz und sein 36-jähriger Landsmann 2006 vom Ausländeramt in München. Obwohl sie wussten, dass gegen sie Einreiseverbote verhängt worden waren, hatten sie sich weder um deren Aufhebung noch um eine Aufenthaltserlaubnis bemüht.

Angesichts dieser Umstände sorgte die Bundespolizei dafür, dass jeder der Mazedonier eine Strafanzeige kassierte. Auf Anordnung der Traunsteiner Staatsanwaltschaft hatte der Ältere sogar rund 700 Euro als Sicherheit für das anstehende Strafverfahren zu hinterlegen. Anschließend mussten sie das Land wieder Richtung Österreich verlassen.

Pressebericht Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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