Bundespolizei bittet Kosovaren zur Kasse

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Piding- Die Bundespolizei hat am Wochenende einen 28-jährigen gesuchten Kosovaren auf der Autobahn angehalten und bat ihn zur Kasse.

Am Wochenende (15. Februar) hat die Bundespolizei auf der Autobahn bei Piding einen Kosovaren zur Kasse gebeten. Um mehrere tausend Euro "erleichtert" durfte er die Weiterfahrt antreten.

In den frühen Morgenstunden zogen Freilassinger Bundespolizisten ein Fahrzeug mit österreichischen Kennzeichen aus dem Verkehr. Am Steuer saß ein 28-jähriger Kosovare. Zunächst schien alles in Ordnung zu sein. Der Fahrer hatte die notwendigen Papiere bei sich. Mit Hilfe des Fahndungscomputers fahnden die Beamten allerdings heraus, dass der kosovarische Staatsangehörige vom Amtsgericht Laufen mit Haftbefehl gesucht wurde.

Im August 2010 war er wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 2.400 Euro zuzüglich 60 Euro Verfahrenskosten verurteilt worden. Glücklicherweise hatte der Mann das notwendige Kleingeld dabei. Somit blieb ihm ein mehrwöchiger Gefängnisaufenthalt erspart. Nachdem er die ausstehende Summe beglichen hatte, durfte er seine Fahrt fortsetzen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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