Selber Ort, selbe Tat, selbe Konsequenz

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Piding - Zwei von der Polizei gesuchte Männer wollten unabhängig voneinander nach München, gingen aber wegen der gleichen Vergehen ins Fahndungsnetz der Bundespolizei.

Fahnder der Bundespolizei haben am Mittwoch (27. Februar) zwei gleichlautende Haftbefehle unabhängig voneinander vollstreckt. Sowohl am Vormittag als auch in den späten Abendstunden gingen auf der A8 Höhe Piding zwei gesuchte Personen ins Fahndungsnetz. Dasselbe Delikt mit denselben Optionen – Zahlung der Geldstrafe oder Absitzen der Haft – führte zum selben Entschluss der Verurteilten.

Ein montenegrinischer Staatsangehöriger musste seine Busreise vorerst beenden, als Freilassinger Bundespolizisten ihn auf Höhe Piding kontrollierten. Die Überprüfung seiner Daten offenbarte einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Main) wegen unerlaubter Einreise. Demnach hatte der 35-Jährige eine Geldstrafe von insgesamt 960 Euro zu zahlen. Da er das Geld aufbringen konnte, blieb ihm ein 30-tägiger Gefängnisaufenthalt erspart. Ähnlich erging es einer Serbin am selben Ort einige Stunden später. Gegen sie lag ein gleichlautender Haftbefehl der Frankfurter Staatsanwaltschaft vor.

Ihre Entscheidung lautete ebenfalls: Zahlung der Geldstrafe. Die erforderlichen rund 800 Euro konnte sie beibringen und entging damit der 88-tägigen Haft. So konnten letztlich beide ihre Reise Richtung München fortsetzen.

Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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