Schleuser auf der A8 gestoppt

Piding - Schleuser versuchten am Freitag zwei Pakistani illegal nach Deutschland zu bringen. Die Polizei konnte sie nahe der Grenze aufgreifen.

Am 21. September hat die Bundespolizei auf der A8 nahe der deutsch-österreichischen Grenze ein mutmaßliches Schleuserfahrzeug gestoppt. Zwei Deutsche stehen im Verdacht, zwei pakistanischen Staatsangehörigen zur unerlaubten Einreise in die Bundesrepublik verholfen zu haben. Die Bundespolizei ermittelt.

Auf Höhe Piding kontrollierten Freilassinger Fahnder die Insassen eines Fahrzeugs mit deutschen Kennzeichen. Der Fahrer, ein 46-jähriger Deutscher und sein 33-jähriger Begleiter, beide mit pakistanischen Wurzeln, konnten sich mit gültigen Papieren ausweisen. Zwei weitere Mitreisende im Auto gaben an, aus Pakistan zu stammen. Gültige Dokumente für die Einreise hatten sie nicht. Vielmehr versuchten die Männer, bei der Kontrolle über ihre wahre Identität zu täuschen. Beim 36-Jährigen fanden die Beamten heraus, dass er die Dokumente einer anderen Person benutzte. Die spanischen Papiere des 28-Jährigen stellten sich als falsch heraus.

Die Bundespolizisten zeigten die deutschen Staatsangehörigen jeweils wegen Einschleusens von Ausländern an. Da ihr Wohnsitz in Deutschland feststeht, konnte sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zunächst die Heimreise antreten. Sie werden sich allerdings wegen Schleuserei verantworten müssen. Über den Verbleib der unerlaubten eingereisten Pakistani wird die zuständige Ausländerbehörde schon bald entscheiden.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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