Schleierfahnder verhaften Reisegast

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Piding - Schleifahnder kontrollierten auf der A8 einen Reisebus und dessen Insassen. Gegen einen der Reisenden lag ein Haftbefehl vor.

Ein Ungar ist am Dienstag auf der A8 nahe Piding in den Fahndungsschleier der Bundespolizei geraten. Anstatt seine Busfahrt Richtung München fortzusetzen, musste er einen etwa zweimonatigen Gefängnisaufenthalt antreten. Der Grund: Trunkenheit im Verkehr. Bei der Kontrolle der Insassen eines Reisebusses aus Ungarn überprüften die Freilassinger Bundespolizisten auch einen 42-jährigen Fahrgast.

Mithilfe des Fahndungscomputers fanden die Beamten heraus, dass der ungarische Staatsangehörige von der Staatsanwaltschaft Landshut mit Haftbefehl gesucht wurde. Der Mann war bereits im Jahr 2011 wegen Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe in Höhe von rund 1.100 Euro verurteilt worden. Da der Ungar die geforderte Summe nach seiner Festnahme auf der Autobahn nicht zahlen konnte, musste er ersatzweise eine 59-tägige Freiheitsstrafe antreten. Die Bundespolizei lieferte ihn in die Justizvollzugsanstalt Bad Reichenhall ein.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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