Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

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Piding/Bad Reichenhall – Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: In Piding endete die Reise eines Serben, der von der Staatsanwaltschaft München gesucht wurde.

Ein Serbe braucht sich bis zum nächsten Frühling keine konkreten Gedanken über seine persönlichen Pläne machen. Er wurde am Mittwoch (17. Oktober) von der Bundespolizei auf der A 8 verhaftet und ins Gefängnis eingeliefert. Dort wird er die nächsten sieben Monate voraussichtlich auch bleiben. An der Anschlussstelle Piding zogen die Fahnder einen Wagen mit serbischen Kennzeichen aus dem Verkehr. Der Fahrzeugführer stammte aus Serbien und konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Dennoch war für ihn die Fahrt mit dieser Kontrolle beendet.

Wie sich mithilfe des Polizeicomputers herausstellte, war er im April vom Münchner Amtsgericht wegen Betrugs zu einer siebenmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Da der Mann die Haftstrafe nicht angetreten hatte und der tatsächliche Aufenthaltsort des früheren Münchners den Behörden nicht mehr bekannt war, erließ die Staatsanwaltschaft gegen ihn im Juli einen Haftbefehl. Die Bundespolizisten nahmen den 49-Jährigen fest und lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt Bad Reichenhall ein. Bis Mitte Mai kommenden Jahres wird der verurteilte Betrüger seine Strafe zu verbüßen haben.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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