Gefängnis war wohl keine Alternative

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Piding - Die Polizei hat auf der A8 einen Rumänen zur Kasse gebeten. Obwohl er bei der Kontrolle nur Beifahrer war, musste er wegen einer Autofahrt eine hohe Strafe zahlen:

Die Bundespolizei hat am Mittwoch, den 23. Januar, auf der A8 bei Piding einen Rumänen zur Kasse gebeten. Er musste wegen einer Autofahrt eine Strafe zahlen - Alternativ wäre ihm ein Monat hinter Gittern bevor gestanden. Offenbar ist Gefängnis aber keine echte Alternative. Freilassinger Fahnder zogen auf der Autobahn Richtung München einen Auto mit rumänischen Kennzeichen aus dem Verkehr. Mit den Papieren der Insassen war alles in Ordnung. Dennoch interessierten sich die Beamten besonders für einen der Mitfahrer aus Rumänien. Die Bundespolizisten fanden mithilfe des Fahndungscomputers heraus, dass der 42-Jährige von der Münchner Staatsanwaltschaft gesucht wurde.

Er war vom Amtsgericht in Miesbach wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro verurteilt worden. Sollte er diesen Betrag nicht zahlen können, sah der Haftbefehl ersatzweise einen 30-tägigen Gefängnisaufenthalt vor. Der Weg in die Justizvollzugsanstalt blieb dem Mann aber erspart. Er hatte das nötige „Kleingeld“ dabei und durfte seine Reise fortsetzen.´

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © pa

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