Bei Grenzkontrollen im EC114 von Salzburg Richtung München 

Mit Drogensammelsurium im Zug unterwegs

Piding - Den kontrollierenden Polizisten fiel auf, dass ein Passagier zunehmend nervöser wurde. Er hatte allen Grund dazu.

Pressemeldung im Wortlaut:

Eine nicht alltägliche Sammlung an Suchtmitteln hatte ein 25-jähriger im EC114 auf der Strecke Salzburg Richtung München dabei. Nachdem der junge Mann während der Kontrolle der Schienenfahnder der GPI Piding einen zunehmend nervöseren Eindruck machte, wurden er und sein mitgeführtes Gepäck einer eingehenderen Kontrolle unterzogen.

Hierbei konnte auch schnell der Grund für seine Nervosität festgestellt werden, denn in seinem Rucksack wurden drei Klarsichttüten mit insgesamt 90 Ecstasy-Tabletten aufgefunden. In einer Zigarettenschachtel befand sich dann noch ein Briefchen mit etwas Crystal. Dies war jedoch immer noch nicht alles, denn in der Hosentasche hatte er noch eine Klarsichttüte mit 0.1 Gramm Marihuana und 0.3 Gramm Haschisch

Die weitere Sachbearbeitung erfolgte dann auf der Dienststelle der Grenzpolizeiinspektion in Piding. Hier gab der Beschuldigte an, die Tabletten auf einem Festival in der Slowakei erworben zu haben, über die weitere Verwendung wollte er jedoch keine Aussage treffen. Bei den Ecstasy-Tabletten mit der Bezeichnung „Blue Panisher“ handelt es sich um eine sehr gesundheitsgefährliche Variante, über deren Verzehr auf einschlägigen Internetseiten gewarnt wird, da sie einen extrem hohen Wirkstoffgehalt besitzen. 

Nachdem der junge Mann seinen Wohnsitz in Deutschland angeben konnte, wurde er nach Aufnahmen der Anzeige wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetzes und der Sicherstellung seiner Drogensammlung wieder entlassen.

Die Pressemeldung der Grenzpolizeiinspektion Piding

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa (Symbolbild)

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