Pressemeldung Grenzpolizei Piding

Tatort A8: Grenzpolizei Piding deckt mehrere Straftaten auf

Piding - Ein durchaus erfolgreicher Freitag liegt hinter den Fahndern der Grenzpolizeiinspektion Piding. Mehrere Personen konnten auf der A8 festgenommen werden:

Den Anfang machte ein 47 jähriger Kroate, der mit seinem Sohn am Freitagnachmittag, den 14. Dezember auf dem Weg in die Heimat war

Von Justizbehörden gesucht

Kurz vor der Ausreise nach Österreich wurde er von einer Streifenbesatzung zur Kontrolle angehalten. Bei der anschließenden Personenüberprüfung zeigte der Fahndungscomputer eine aktuelle Festnahmeanordnung an - der 47-Jährige wurde von den deutschen Justizbehörden bereits seit längerer Zeit gesucht, da er nocheine einjährige Haftstrafe wegen Diebstahls abzusitzen hatte

Daher klickten an Ort und Stelle die Handschellen und er wurde nach Vorführung beim zuständigen Ermittlungsrichterin die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Der volljährige Sohn musste somit alleine die Weiterreise antreten.

Nervosität enttarnt gefälschten Führerschein

Wenig später erweckte ein in Rumänien zugelassener Wagen die Aufmerksamkeit der Schleierfahnder - dieser wurde ebenfalls kurz vor Verlassen des Bundesgebietes einer Kontrolle unterzogen. 

Die Insassen, drei junge Männer, kamen gerade aus der Schweiz, da sie dort im Baugewerbe tätig sind. Einer von ihnen, ein ungarischer Staatsbürger, fiel gleich aufgrund seiner zunehmenden Nervosität auf - nicht ohne Grund, denn sein Führerschein, den er im Geldbeutel aufbewahrte, stellte sich als Totalfälschung heraus

Einen echten Führerschein hatte er noch nie, den falschen „Lappen“ hat er sich am Schwarzmarkt besorgt. Die Weiterfahrt verzögerte sich, denn das Falschdokument hatte natürlich eine Anzeige zur Folge - auch wenn der Ungar selbst nicht am Steuer saß.

Entwertete Kennzeichen an Auto angebracht

Fast zeitgleich wurde an der gleichen Örtlichkeit ein Mercedes mit deutschen Kennzeichen von einer anderen Streifenbesatzung genauer unter die Lupe genommen. 

Auch hier sollten die Fahnder Recht behalten, denn die Überprüfung ergab, dass der Wagen aktuell nicht zugelassen war - genauer gesagt hatte der Fahrer, ein 42-jähriger Mann aus Süddeutschland seine alten, bereits entwerteten Kennzeichen an seinem Auto angebracht, um nicht aufzufallen. 

Die Zulassungsplaketten hatte er kurzerhand in Eigenregie neu aufgeklebt. Daher wurde die Fahrt an Ort und Stelle beendet. Nach Anzeigenaufnahme wegen Urkundenfälschung musste er sich um eine alternative Reisemöglichkeit kümmern.

Pressemeldung der Grenzpoliziinspektion Piding

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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