Auf A8 bei Piding war Endstation

Iraker ohne Führerschein will zwei Landsleute einschleusen

Piding/Freilassing - Am Donnerstag, 18. Juli, haben Beamte der Bundespolizei auf der A8 eine Schleusung vereitelt. Ein 25-jähriger Iraker wollte mit zwei Landsleuten nach Deutschland einreisen. Die Bundespolizei wies alle drei Personen zurück.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Am Donnerstagvormittag haben Fahnder der Bundespolizei einen PKW mit österreichischer Zulassung auf der A8, auf Höhe Piding Nord, gestoppt und dessen Insassen grenzpolizeilich kontrolliert. Alle drei Männer wiesen sich mit einer österreichischen Asylkarte aus, die nicht zur Einreise in die Bundesrepublik berechtigt. Die Bundespolizisten brachten sie wegen des Verdachts der Einschleusung von Ausländern beziehungsweise der versuchten unerlaubten Einreise zur Dienststelle. Im Rahmen der Ermittlungen stellten die Fahnder fest, dass es sich bei dem internationalen Führerschein, den der Fahrer ausgehändigt hatte, um eine Totalfälschung handelt. Zudem ist der 25-Jährige aktuell nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Die Beamten zeigten den Iraker wegen Einschleusens von Ausländern, Urkundenfälschung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und der versuchten unerlaubten Einreise an. Seine beiden Begleiter bekamen eine Anzeige wegen der versuchten unerlaubten Einreise. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen verweigerten die Bundespolizisten den drei irakischen Staatsangehörigen die Einreise nach Deutschland und wiesen sie nach Österreich zurück.

Pressemeldung Bundespolizei Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei (Symbolbild)

Zurück zur Übersicht: Polizei

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT