Rumäne vorläufig verhaftet

Saftige Geldstrafe für flüchtigen Rumänen

Piding - Die Bundespolizei stieß in einem rumänischen Reisebus auf einen seit zwei Jahren gesuchten Mann. Er hatte zwar dazugelernt, aber bezahlen musste er trotzdem.

Obwohl er offenbar etwas dazugelernt hatte, blieb einem Rumänen am Donnerstag, den 23. Januar, die Zahlung einer vierstelligen Geldstrafe nicht erspart. Die Bundespolizei nahm den Mann auf der A8 vorläufig fest. Er hatte sich länger als zwei Jahre der deutschen Justiz entzogen.

Bundespolizisten kontrollierten Höhe Piding die Insassen eines rumänischen Reisbusses. Bei der Überprüfung der Personalien eines 34-Jähriger stießen sie auf einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Traunstein.

Im November 2011 war der Gesuchte wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vom Amtsgericht Rosenheim zu einer Geldstrafe von insgesamt rund 1150 Euro verurteilt worden.

Offensichtlich hatte er daraus gelernt und war nun mit dem Bus ins Land gekommen. Um die Begleichung der Strafe kam er dennoch nicht herum.

Der rumänische Staatsangehörige konnte das nötige Geld beibringen. Seine telefonisch verständigte Schwester überwies die erforderliche Summe. Andernfalls hätte ihr Bruder die nächsten 30 Tage hinter Gittern verbringen müssen. Dank seiner Schwester konnte er schließlich nach einem Zwischenstopp bei der Freilassinger Bundespolizei seine Reise fortsetzen.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa/dpaweb

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