Unerlaubter Einschleusungsversuch

Rumäne schleuste vier Syrer ein

Piding - Mit einer leisen Ahnung führten die Polizisten bei einem rumänischen Kleinbus mit neun Insassen eine Kontrolle durch. Diese endete mit ganz schön viel Arbeit für die Polizisten:

Die Beamten der Schleierfahndung bewiesen am frühen Sonntagmorgen, den 9. Februar, mit der Kontrolle eines unmittelbar zuvor aus Österreich eingereisten rumänischen Kleinbusses ein gutes Näschen.

Neben dem 29-jährigen, rumänischen Autofahrer befanden sich insgesamt acht weitere Insassen, darunter vier Syrer, in dem Fahrzeug. Die Syrer konnten sich zwar teilweise mit syrischen Reisepässen ausweisen, waren jedoch nicht im Besitz der für den Aufenthalt im Bundesgebiet erforderlichen Visa.

Der mutmaßliche rumänische Schleuser gab an, die Syrer in Ungarn als Autostopper mitgenommen zu haben. Gegen Bezahlung habe er sie nach Deutschland gebracht.

Sowohl der Schleuser als auch die vier illegal eingereisten Syrer wurden festgenommen. Zuständigkeitshalber wurde der Rumäne an die Kriminalpolizei Traunstein übergeben. Ihn erwartet eine Anzeige wegen des Einschleusens von Ausländern.

Seitens der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde Haftantrag gegen den Rumänen gestellt. Der Mann wird nun dem Haftrichter vorgeführt, der über den Antrag entscheidet.

Nachdem die illegal eingereisten Syrer ein Asylbegehren äußerten, wurden sie nach Durchführung der erforderlichen Maßnahmen an die zuständige Behörde nach München weitergeleitet. Sie erwarten Anzeigen wegen unerlaubter Einreise nach dem Aufenthaltsgesetz.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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