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Mehrere Kontrollen der Grenzpolizei Piding

Fahren ohne Fahrerlaubnis, gefälschter Führerschein und eine kleine Menge Marihuana

Die Grenzpolizei Piding war bei mehreren Kontrollen erfolgreich. Neben Fahren ohne Fahrerlaubnis und gefälschten Führerschein konnte sie auch Drogen sicherstellen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Piding - Trotz Fahrerlaubnissperre mit dem Auto gefahren: Am Nachmittag des 4. April kontrollierte eine Streife der Grenzpolizei Piding auf der Bundesautobahn A8, Fahrtrichtung München, Kontrollplatz Piding Nord, einen Pkw mit slowenischer Zulassung. Dieser reiste unmittelbar vorher über den ehemaligen Grenzübergang Bad Reichenhall ins Bundesgebiet ein und war zum Kontrollzeitpunkt mit zwei Fahrzeuginsassen besetzt. Bei der Kontrolle händigte der Pkw-Lenker, ein 34-jähriger bosnischer Staatsangehöriger, den Beamten die für die Einreise notwendigen Personaldokumente, den Fahrzeugschein des Pkw und seinen nationalen bosnischen Führerschein aus. Bei einer durchgeführten Fahndungsabfrage stellte sich dann heraus, dass gegen ihn eine aktuell gültige Fahrerlaubnissperre vorlag. Er wurde somit wegen eines Vergehens des Fahrens trotz Fahrerlaubnissperre zur Anzeige gebracht. Nach der Sachbearbeitung konnte er als Beifahrer seine Reise fortsetzen.

Totalgefälschten Führerschein aufgefunden

Ein 24-jähriger polnischer Staatsangehöriger wurde am Nachmittag des 9. April als Pkw-Lenker auf der Autobahn A8, in Fahrtrichtung München, auf Höhe Piding, von Beamten der Pidinger Grenzpolizei angehalten und kontrolliert. Auf Verlangen konnte er lediglich den deutschen Fahrzeugschein für den Pkw vorweisen. Personaldokumente oder einen Führerschein führte er nicht mit sich. Auf Frage gab er gegenüber den Beamten an, dass ihm die slowenische Polizei seine Dokumente als Pfand wegen einer fehlenden Pkw-Vignette abgenommen hätte. Mit dieser „Schutzbehauptung“ wollten sich die Fahnder aber nicht zufrieden geben und durchsuchten den Pkw. Dabei wurden sie zwischen der Mittelkonsole und dem Fahrersitz fündig. Dort versteckte er einen, auf seine Personalien ausgestellten, totalgefälschten nationalen polnischen Führerschein. Dieser wurde noch vor Ort von den Beamten sichergestellt. Eine Fahndungsabfrage ergab zudem, dass der kontrollierte Pkw-Lenker bereits in den letzten Jahren mehrfach wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Anzeige gebracht wurde. Auch dieses Mal wurde er wegen Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen und Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Auch den Halter des Pkw erwartet ein Strafverfahren wegen eines Vergehens des Ermächtigen als Halter zum Fahren ohne Fahrerlaubnis. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Der Pkw-Schlüssel sichergestellt.

Kein Anlass zum Feiern – totalgefälschten Führerschein sichergestellt

Ein 27-jähriger türkischer Staatsangehöriger wurde am 10. April in einem Regionalzug auf dem Weg nach Salzburg im Bereich des Bahnhofes Freilassing kontrolliert. Dabei konnte im Verlauf der Überprüfung ein Mobiltelefon aufgefunden werden, welches in einer undurchsichtigen Hülle steckte. Nach Entfernung von dieser wurde darunter ein bulgarischer Führerschein aufgefunden, in dem die Personalien des Kontrollierten eingetragen waren. Er gab an, diesen in Bulgarien „gemacht“ zu haben. Der Führerschein hielt jedoch einer eingehenden Überprüfung der geschulten Beamten nicht stand und wurde als Totalfälschung erkannt. Nach Anzeigenaufnahme, Sicherstellung des Führerscheines konnte der Mann in Richtung Salzburg weiterfahren, ihn erwartet im Bundesgebiet eine empfindliche Strafe. Bei der Festhaltung seiner Daten für die Strafanzeige wurde bemerkt, dass der Mann am Kontrolltag Geburtstag hatte.

Bereits am Freitag, den 8. April, wurden bei zwei knapp 20 Jahre alten deutschen Männern kleine Mengen von Marihuana festgestellt. Beide wurden wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Anzeige gebracht, die Drogen sichergestellt, die beiden danach wieder entlassen.

Zusätzlich wurde am Freitag ein 32-jähriger Syrer kontrolliert, der sich per Personenzug auf der Fahrt von München in Richtung Graz befand. Für diese Fahrt konnte er keinen gültigen Fahrschein vorweisen. Da er über keine Barmittel verfügte, uneinsichtig war und die Fahrkartennachlösung in der Höhe von 60 Euro nicht bezahlten konnte wurde er in Traunstein am Bahnhof aus dem Zug genommen. Nach Anzeigenaufnahme wegen des Vergehens der Beförderungserschleichung wurde er wieder entlassen.

Pressemitteilung Grenzpolizeiinspektion Piding

Rubriklistenbild: © Grenzpolizeiinspektion Raubling

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