Flüchtlinge erneut in Grenzgebiet abgesetzt

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Piding - Zum wiederholten Male wurden die Schleierfahnder der Polizei Piding zu verschiedenen Einsätzen gerufen. Grund dafür waren jeweils größere eingeschleuste Flüchtlingsgruppen.

Mittlerweile gehört es fast schon zum Alltag der Pidinger Schleierfahnder, dass Flüchtlingsgruppen im grenznahen Raum durch Schleuser abgesetzt werden.

Fall 1

So auch wieder am gestrigen Dienstag in Piding. Durch einen aufmerksamen Anwohner wurde kurz nach acht Uhr eine Flüchtlingsgruppe am Petersplatz gemeldet. Eine Streife der Fahnder fand vor der Gemeinde eine 8-köpfige syrische Gruppe vor, darunter zwei Kinder. Die Migranten gaben an, dass sie in einem Kleintransporter von Ungarn nach Piding geschleust wurden. Der Petersplatz in Piding wurde bereits für einige Absetzungen von Kriegsflüchtlingen genutzt.

Fall 2 

Heute kurz nach 6 Uhr, rief ein Flohmarktstandbetreiber bei der Polizeieinsatzzentrale an, dass er eine größere Gruppe von Flüchtlingen am Bahnhofsvorplatz in Freilassing gesehen habe. Sogleich wurde die PI Freilassing und die PI Fahndung Traunstein in Piding-Urwies verständigt. Die eintreffende Streife konnte fünf Flüchtlinge am Bahnhof Freilassing und weitere sechs Personen auf den Bahnsteig Richtung München feststellen. Auch hier wurde bekannt, dass die Gruppe aus Ungarn mittels Kleintransporter in das Bundesgebiet eingeschleust wurde. Die Migranten kommen aus Syrien und Afghanistan.

Fall 3

Kurz nach 10 Uhr meldete ein Pidinger Kinderarzt, dass sich soeben vier Flüchtlinge meldeten, die ebenfalls am Petersplatz durch Schleuser abgesetzt wurden. Die Streifen der Schleierfahnder konnten zudem im Ortsgebiet fünf Migranten feststellen. Über die Herkunft der Personen kann zur Zeit noch keine Aussage getroffen werden.

Alle Migranten werden nach Feststellung der Personalien und Abnahme der Fingerabdrücke nach München zur Erstaufnahmeeinrichtung weitergeleitet.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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