An der Tankstelle in Hochfelln

Gute „Spürnase“ bewiesen: Polizei beschlagnahmt Marihuana und Schlagring 

Piding - Im Zeitraum weniger Stunden wurde die Tank-Rastanlage Hochfelln gleich zweimal zum Tatort. Neben Betäubungsmitteln konnte auch eine verbotene Waffe aus dem Verkehr gezogen werden.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Eine gute „Spürnase“ bewiesen Fahnder der Grenzpolizei Piding am späten Montagnachmittag, als sie auf der Bundesautobahn A8, an der Tank- und Rastanlage Hochfelln Süd, einen Pkw mit deutscher Zulassung kontrollierten. 

Nachdem die vier Pkw Insassen im Alter zwischen 21 und 90 Jahren ihre Personaldokumente ausgehändigt hatten, durchsuchten die Beamten aufgrund von gewonnenen Verdachtsmomenten den Pkw genauer. 

Kurze Zeit später wurden sie in einem Marmeladenglas fündig - insgesamt 5,5 Gramm Marihuana waren darin versteckt. 

Die Beschuldigten, ein Brüderpaar und deren Mutter gaben an, dass es sich bei dem Betäubungsmittel um ihr Gemeinschaftseigentum handelt. Aus diesem Grund wurden alle drei Personen wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Anzeige gebracht. Das Marihuana wurde sichergestellt.

Einen weiteren Fahndungserfolg an selber Örtlichkeit verbuchte eine Streife der Grenzpolizei Piding am frühen Dienstagmorgen. An der Rastanlage durchsuchten sie einen mit zwei jungen Männern besetzten serbischen Pkw. 

In der Mittelkonsole konnte hierbei ein Schlagring durch die Schleierfahnder aufgefunden werden. Dieser zählt in Deutschland zu den verbotenen Waffen und allein schon der Besitz ist strafbar. Der Schlagring wurde sichergestellt und gegen den Fahrer ein Ermittlungsverfahren wegen eines Vergehens nach dem Waffengesetz eingeleitet. 

Nach Anzeigenaufnahme und Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen konnte er mit seinem Begleiter die Heimreise, jedoch ohne den Schlagring, fortsetzen.

Pressemeldung der Grenzpolizeiinspektion Piding

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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