Rumäne hatte die Wahl: Geld oder Gefängnis?

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Piding - Auf der A8 hat die Bundespolizei einen Österreicher und einen Rumänen aus dem Verkehr gezogen. Der Fahndungscomputer schlug bei beiden Männern Alarm.

Freilassinger Bundespolizisten überprüften am Montag, den 28. April, auf der A8  nahe Anschlussstelle Piding die Personalien von Insassen eines Reisebusses mit kosovarischer Zulassung.

Bei einem im Kosovo geborenen österreichischen Staatsangehörigen schlug der Fahndungscomputer Alarm. Der 23-Jährige wurde von der Münchner Staatsanwaltschaft seit Anfang des Jahres gesucht, weil er eine Geldstrafe wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis bislang ignoriert hatte. Den Beamten konnte er nun die die geforderten 1.000 Euro aushändigen. Damit blieb ihm ein Gefängnisaufenthalt erspart und er durfte seine Busfahrt in Richtung München fortsetzen.

Anders erging es einem 54-jährigen Mann aus Rumänien. Er war mit Landsleuten in einem Kleinbus unterwegs, als er von den Fahndern der Bundespolizei verhaftet wurde. Die Beamten fanden heraus, dass er vom Amtsgericht München im Oktober 2013 wegen Diebstahls zu einer Strafe in Höhe von 1.400 Euro verurteilt worden war. Da er seine Justizschulden nicht begleichen konnte, musste er ersatzweise die vorgesehene Haft antreten. Er wurde für 70 Tage in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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