Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Kontrollen am Wochenende

Bundespolizei vereitelt Schleusung auf A8 – Zehn Festnahmen bei Piding

Die Bundespolizei hat am Sonntag (11. April) eine Schleusung auf der A8 bei Piding unterbunden. Ein 35-jähriger Belgier hatte versucht, neun afrikanische Staatsangehörige unerlaubt nach Deutschland zu bringen.

Piding - Am Sonntagmorgen stoppte eine Streife der Freilassinger Bundespolizei auf der A8 - Höhe Piding Nord - ein Fahrzeug mit belgischer Zulassung.

Der Fahrer, ein 35-jähriger Belgier, wies sich ordnungsgemäß aus. Seine neun Begleiter jedoch konnten den Beamten keinerlei Ausweisdokumente vorweisen. Sie gaben an, aus Kamerun, Ghana, Somalia, Tasmanien, Burundi bzw. dem Kongo zu stammen. Wegen des Verdachts einer Schleusung nahmen die Polizisten alle zehn Personen vorläufig fest und verbrachten sie zur Dienststelle nach Freilassing.

Bei der Durchsuchung der Geschleusten fanden die Beamten neun slowenische Asylkarten. Beim Fahrer entdeckten die Polizisten knapp 3000 Euro in der Unterhose versteckt.

Da der Schleuser mit seinem Fahrzeug mehr Personen als verkehrsrechtlich erlaubt transportierte, muss er sich nun wegen Einschleusens von Ausländern unter lebensgefährdenden Bedingungen verantworten. Nach einer Vorführung beim Richter lieferten ihn die Beamten in eine Justizvollzugsanstalt ein. Vier der Geschleusten, die ein Asylbegehren äußerten, wurden an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge weitergeleitet, fünf Personen mussten zurück nach Österreich.

Am vergangenen Wochenende (8.-10. April) vereitelte die Bundespolizei zudem vier weitere Schleusungen und zählte knapp 100 Personen, die versuchten, unerlaubt nach Deutschland einzureisen.

Neben Feststellungen von Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz vollstreckten die Fahnder bei neun gesuchten Personen insgesamt 12 Haftbefehle. Zwei von den Aufgegriffenen müssen ihre Strafen nun hinter Gittern absitzen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei Rosenheim

Kommentare