Gesuchten Albaner festgenommen

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Piding - Die Bundespolizei hat auf der Autobahn bei einer Kontrolle einen gesuchten Albaner verhaftet. Was der Mann auf dem Kerbholz hatte:

Die Bundespolizei hat am Donnerstag (5. April) einen mit Haftbefehl gesuchten Albaner beim Amtsgericht Laufen vorgeführt. Gegen ihn lag außerdem ein Einreiseverbot vor.

Freilassinger Bundespolizisten kontrollierten auf der A 8 bei Piding die Insassen eines Fahrzeugs mit albanischen Kennzeichen. Die Beamten fanden mit Hilfe des Polizeicomputers heraus, dass der Beifahrer albanischer Herkunft seit mehr als zwei Jahren mit Haftbefehl gesucht wurde. Das Amtsgericht Passau hatte den albanischen Staatsangehörigen wegen Urkundenfälschung zu einer Freiheitsstrafe von 89 Tagen oder ersatzweise Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 575 Euro verurteilt. Da der 21-Jährige die Geldstrafe begleichen konnte, blieb ihm ein Gefängnisaufenthalt erspart. Die Dienststelle durfte er dennoch nicht freien Fußes verlassen.

Mit seiner Fahrt nach Deutschland hat der albanische Staatsangehörige gegen ein Einreiseverbot verstoßen. Dieses Verbot war gegen ihn verhängt worden, weil er bereits vor drei Jahren ohne gültige Papiere eingereist war. Das Amtsgericht Laufen verurteilte ihn zu einer viermonatigen Haftstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Die Beamten übergaben den Mann den österreichischen Polizeibehörden, da der Verurteilte das Land wieder verlassen musste.

Pressemeldung Bundespolizei

Rubriklistenbild: © dpa

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