Bundespolizei fasst Schwerverbrecher

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Piding - Einen "dicken Fisch" hat am Dienstag die Bundespolizei gefangen. Bei einem Rumänen, der seit vielen Jahren gesucht wurde, klickten die Handschellen:

Die Bundespolizei hat am Dienstag (26. Juni) einen abgeschobenen Verbrecher ins Gefängnis eingeliefert. Der Rumäne wurde auf der A 8 nahe Piding kurz nach seiner Einreise in die Bundesrepublik geschnappt. Ihn erwartet ein mehrjähriger Aufenthalt im Gefängnis.

Freilassinger Bundespolizisten kontrollierten auf der Autobahn von Salzburg Richtung München den Fahrer eines Pkw mit bulgarischen Kennzeichen. Mit Hilfe des Polizeicomputers fanden die Fahnder heraus, dass gegen den 40-Jährigen aus Rumänien ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Leipzig vorlag. Bereits 1997 wurde er vom Leipziger Landgericht wegen räuberischer Erpressung mit Todesfolge zu einer Haftstrafe von 14 Jahren verurteilt. Nachdem der rumänische Staatsangehörige einen großen Teil seiner Strafe abgesessen hatte, wurde er vor fünf Jahren aus Deutschland abgeschoben.

Mit der erneuten Einreise über die deutsch-österreichische Grenze ist nun der Rest seiner Haftstrafe fällig geworden. Die Beamten verhafteten den Mann und lieferten ihn in eine Justizvollzugsanstalt ein. Hinter Schloss und Riegel muss er nun die verbliebenen 1.169 Tage Freiheitsstrafe absitzen.

Pressemeldung Bundespolizei Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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