Zwischenstopp im Gefängnis

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A8/Piding - Die Bundespolizei brachte einen verurteilten Gewalttäter ins Gefängnis. Der mit Haftbefehl gesuchte Mann wurde in einem Reisebus entdeckt.

Die Bundespolizei hat am Wochenende (30. Juni) einen Bosnier auf der A8 nahe Piding verhaftet und ins Gefängnis eingeliefert. Eine noch ausstehende Geldstrafe wollte er nicht zahlen.

Freilassinger Bundespolizisten kontrollierten auf der Autobahn im deutsch-österreichischen Grenzgebiet die Insassen eines Reisebusses. Unter den Reisenden befand sich ein 56-Jähriger aus Bosnien-Herzegowina. Für den Mann endete die geplante Reise nach München vorerst mit einem Zwischenstopp im Gefängnis.

Die Beamten fanden heraus, dass gegen den bosnischen Staatsangehörigen ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Offenbach vorlag. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Amtsgericht Offenbach den Mann wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.012 Euro oder ersatzweise zu einer Haftstrafe von 30 Tagen verurteilt. Zahlen wollte der aufgehaltene Reisende allerdings die geforderte Summe nicht. Er zog die Möglichkeit eines vierwöchigen Aufenthalts hinter „schwedischen Gardinen“ vor. Die Fahnder verhafteten ihn und lieferten ihn in ein Gefängnis ein.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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