Kuriose Geschichte wird Grenzpolizei Piding aufgetischt

Statt Führerschein, mit Foto davon auf dem Weg zur Beerdigung

Piding - Am Freitag, kurz nach Mitternacht, kontrollierten Beamte der Grenzpolizeiinspektion einen Mercedes mit Freiburger-Zulassung auf der A8 bei Neukirchen. Diese Geschichte bekommen sie dann zu hören:

Am Steuer des Wagens saß ein 35-jähriger Bulgare, der mit seiner Frau und den beiden Kindern laut eigener Angaben auf dem Weg in sein Heimatland zu einer Beerdigung war. Befragt nach seinem Führerschein konnte der Bulgare lediglich ein Foto seines Führerscheins vorzeigen, da er seine "Plastikkarte" angeblich verloren habe. 

Ein Blick in den Polizeicomputer zeigte jedoch, dass der Mann gegenüber den Schleierfahndern nicht ganz die Wahrheit sagte. Dass er zurzeit nur mit einem Foto seines Führerscheins dienen konnte, hatte einen ganz anderen Hintergrund - in Wahrheit wurde ihm nämlich seine bulgarische Fahrerlaubnis von einem deutschen Gericht entzogen

Somit war er zum Zeitpunkt der Kontrolle nicht im Besitz eines gültigen Führerscheins und durfte auch keinen Wagen führen. Noch vor Ort wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. Mit einer Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis im Gepäck, konnte er als Beifahrer seine Reise fortsetzen.

Pressemitteilung Grenzpolizeiinspektion Piding

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbilder)

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