Grenzpolizei Piding deckt einige Delikte auf

Illegaler Aufenthalt und fehlende Versicherungen führen zu diversen Anzeigen auf der A8

A8/Piding - In den frühen Morgenstunden des 17. Dezember kontrollierte eine Streife der Grenzpolizei Piding einen Pkw Mercedes E 200 mit deutschem Ausfuhrkennzeichen, welcher auf der Autobahn A 8 in Fahrtrichtung Salzburg unterwegs war.

Die Kontrolle fand an der Tank- und Rastanlage Piding Süd statt. Bei der Überprüfung des Fahrzeuglenkers, einem 44-jährigen albanischen Staatsangehörigen, stellten die Beamten fest, dass er die Dauer seines legalen Aufenthalts im Bundesgebiet um insgesamt mehr als neun Monate überschritten hatte. Sichtlich von den bundesdeutschen Vorschriften unbeeindruckt, gab er als „Entschuldigung“ die Corona-Situation in seinem Heimatland, welche ihm die Heimreise nicht möglich gemacht hatte, an. Dies ließen die Fahnder nicht gelten und erstatteten gegen ihn Anzeige wegen eines Vergehens gemäß dem Ausländergesetz. Im Anschluss daran wurde er entlassen und konnte seine Reise fortsetzen.


Ebenfalls an der Tank- und Rastanlage Piding Süd wurde ein im Bundesgebiet wohnhafter 54-jähriger ungarischer Staatsbürger einer Kontrolle unterzogen, nachdem er im fließenden Verkehr auf der BAB in Fahrtrichtung Salzburg gesichtet wurde.

Die Überprüfung seiner deutschen Zulassung ergab dabei einen Fahndungstreffer zur Zwangsentstempelung der Kfz-Kennzeichen. Gemäß der Ausschreibung durch das Landratsamt Reutlingen war seine Pkw-Haftpflichtversicherung bereits am 23. September 2019 abgelaufen.


Eine neue, aktuelle Haftpflichtversicherung konnte er nicht vorweisen. Gegen den Ungarn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, der Abgabenordung und einer Verkehrsordnungswidrigkeit nach der Straßenverkehrszulassungsordnung eingeleitet. Die Weiterfahrt mit dem nicht versicherten Audi wurde unterbunden.

Pressemitteilung der Grenzpolizeistation Piding

Rubriklistenbild: © Bundespolizei Symbolbild

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