Geliehener Pass führt zu Festnahme

Freilassing - Schleierfahnder konnten den Ausweismissbrauch einer Nigerianerin aufdecken, welche sich den Pass von ihrer besten Freundin auslieh. Die Dame landete im Knast.

In der Nacht von Samstag, den 24. September, auf Sonntag, den 25. September, kontrollierten Schleierfahnder die Insassen eines Reisebusses auf der Autobahn mit dem Ziel Ruhrgebiet.

Unter den Fahrgästen befand sich eine nigerianische Staatsangehörige, die sich gegenüber den Beamten mit einem nigerianischen Reisepass auswies. Um den legalen Aufenthalt zu untermauern, händigte sie zudem einen österreichischen Aufenthaltstitel und Meldezettel aus.

Durch einen Vergleich der Person mit dem Lichtbild im Pass, traten etliche Ungereimtheiten zu Tage. Die Gesichtspartien und die im Pass angegebene Größe passten nicht zu der angetroffenen Dame.

Zur weiteren Abklärung der Sachlage wurde sie mit zur Dienststelle nach Urwies genommen. Dort gab die Nigerianerin schließlich zu, dass sie sich die Unterlagen von ihrer besten Freundin in Österreich ausgeliehen hatte. Sie selbst sei Asylbewerberin in Österreich und dürfe bis zur Beendigung des Verfahrens das Land nicht verlassen. Reisedokumente hat sich nicht. Sie wollte aber gerne Verwandte in Deutschland besuchen.

Die Frau sitzt nun in Haft und wird in nächster Zeit den österreichischen Behörden übergeben.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Rubriklistenbild: © pa

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