Den Parkuhrknackern auf der Spur

Bad Reichenhall - Parksünder sind diesen beiden Tätern wohl genauso ein Dorn im Auge wie der Polizei. Denn auch ihnen geht dabei Geld durch die Lappen.

Am Donnerstag gegen 02.00 Uhr, wurden im Bereich Irschenberg zwei mutmaßliche Automatenaufbrecher festgenommen. Es besteht der Verdacht, dass die beiden Männer Geld aus Parkscheinautomaten entwendet haben.

Polizeikräfte der Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim waren schon am Montag, 16. März im Bereich Irschenberg auf das Fahrzeug der Tatverdächtigen aufmerksam geworden. Der Pkw wurde bereits zuvor mit Automatenaufbrüchen im Süddeutschen Raum in Verbindung gebracht. Beamte der Zivilen Einsatzgruppe Rosenheim nahmen den Mercedes näher unter die Lupe. Unterstützt von Kräften der Zivilen Einsatzgruppe Traunstein konnten die beiden Männer schließlich nach längeren Autofahrten durch Ortschaften im grenznahen Raum dabei beobachtet werden, wie sie sich auffällig zu Fuß in Bad Reichenhall bewegten. Hierbei interessierten sie sich augenscheinlich für die Parkscheinautomaten.

Letztendlich wurden die Personen an der Rastanlage Irschenberg kontrolliert. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurden Gerätschaften zum Öffnen von Automaten gefunden. Die Durchsuchung eines nahegelegenen Hotelzimmers der Männer führte zu einem Beutel mit einer vierstelligen Summe Münzgeld. Dieses Geld stammt mutmaßlich von vorangegangenen Automatenaufbrüchen, ist aber noch nicht zugeordnet.

Gegen die beiden 39 und 40-jährigen aus Dresden und Gelsenkirchen stammenden Männer erließ der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Laufen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein Haftbefehl. Die Tatverdächtigen wurden in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Insbesondere Kommunen dürften Opfer von Automatenaufbrüchen geworden sein. Möglicherweise wurden Taten auch im benachbarten Österreich ausgeführt. Hier bedarf es noch Ermittlungen der Polizeiinspektion Bad Reichenhall.

Geschädigte Stellen und Personen die Hinweise in dieser Sache machen können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 08651 / 970-0 zu melden.

Pressemitteilung des Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © dpa

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