Freilaufende Hunde machten Jagd auf Wildtiere

Oberau/Schönau - Wildtiere lebten in den vergangenen Wochen wieder gefährlich: Wie auch in den vorigen Jahren wurden sie von nicht angeleinten Hunden gejagt und erlegt.

Wie bereits mehrmals in den letzten Jahren berichtet, kam es auch in den letzten Tagen und Wochen wieder zu Vorfällen, wo frei laufende Hunde Wildtiere hetzen und zum Teil auch töten. So auch wieder in der Oberau und in der Schönau geschehen. Jeder Hundehalter sollte sich bewusst sein, dass, so lieb und nett er auch erscheinen mag, ein jeder Hund Freude am Jagen und Hetzen in sich trägt und die Erfüllung seines Jagdtriebes der tödliche Biss ist.

Da sich die meisten Hunde nicht an Hunger leiden, bleibt es auch meistens beim Töten des Wildes und beim Verzehr weniger Weichteile, was für den Finder solcher Opfer einen schauderhaften Anblick darstellt. Nicht zu sprechen von dem Leid, was das Wildtier dabei erfährt. Darum die Bitte an alle Hundehalter, ihren Liebling niemals unbeaufsichtigt zu lassen. Und ihm beim Spaziergang an der Leine zu führen. Auch das freie Laufen sollte ihm ermöglicht werden, wenn er über die ausreichende Ausbildung und den Gehorsam verfügt.

In diesem Zusammenhang wird auch auf die Problematik der Hinterlassenschaften hingewiesen. Dass Hundekot vom Hundehalter entfernt wird, dürfte selbstverständlich sein. Nur nutzt es der Natur wenig, wenn dann der gefüllte Hundekotbeutel in den Wald geworfen wird. Da erscheint es sinnvoller, wenn der Hund gleich in den Wald kotet oder der Beutel im nächsten Mülleimer entsorgt wird.

Pressemeldung Polizeiinspektion Berchtesgaden

Rubriklistenbild: © dpa

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