Serieneinbrecher nach sechs Jahren geschnappt

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Piding - Nachdem ein Serieneinbrecher sechs Jahre lang in Serbien untergetaucht war, klickten nun die Handschellen. Der Mann hat in der Vergangenheit Diebesgut im Wert von circa 10.000 Euro erbeutet.

Für einen 50-jährigen Serben klickten am Sonntagvormittag anlässlich einer Kontrolle durch die bayerischen Schleierfahnder in einem Reisebus von Belgrad nach Frankfurt bei Piding die Handschellen. Den in Serbien lebenden Bauarbeiter, nach seinen Angaben auf Besuchsreise nach Deutschland, holte die Vergangenheit aus einem früheren Aufenthalt in München in Form eines Haftbefehles aus dem Jahr 2007 ein.

Die Staatsanwaltschaft München wirft dem Mann mindestens sechs Einbrüche in Gaststätten und Geschäfte im Raum München vor, wobei Bargeld, Schmuck und Elektrogeräte im Wert von insgesamt ca. 10.000 Euro erbeutet wurden. In einem speziellen Fall, einem Einbruch in ein Schmuckgeschäft, gestattete der Mann zudem einem Mittäter das Tatfahrzeug zu steuern, obwohl dieser keine Fahrerlaubnis besass.

Nach den Einbrüchen hatte er seinen Wohnsitz in München aufgegeben und sich nach Serbien abgesetzt. Er ging offensichtlich davon aus, dass nach sechs Jahren „Gras über die Sache gewachsen“ sei.

Der Mann wurde am Montag dem Ermittlungsrichter vorgeführt und wird voraussichtlich die nächsten Tage nach München überstellt.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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