Mutterliebe hat sich „ausgezahlt“

Laufen/Bad Reichenhall - Ein junger Bosnier konnte dem Gefängnis nur durch den Wohlwollen seiner Mutter entrinnen.

Die Bundespolizei hat am Mittwoch auf der B 20 in Laufen einen Bosnier festgenommen. Dank des Wohlwollens seiner Mutter blieb ihm der Haftantritt erspart. Um die Mittagszeit unterzogen Fahnder der Bundespolizei im Laufener Ortsbereich einen bosnischen Staatsangehörigen einer Kontrolle.

Der 25-Jährige, der im Bezirk Braunau (Oberösterreich) wohnt, konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Allerdings brachte der Polizeicomputer ans Licht, dass er von der Staatsanwaltschaft Traunstein mit Haftbefehl gesucht wurde. Bereits Mitte 2008 war er wegen Trunkenheit im Verkehr einschließlich Verfahrenskosten zu rund 1.300 Euro verurteilt worden.

Zunächst sah es so aus, als ob er der Justizkasse den angesetzten Betrag weiterhin schuldig bleiben würde. Ersatzweise sah der Strafbefehl einen 45-tägigen Verbleib hinter Schloss und Riegel vor. Ein Telefonat mit der Mutter bewahrte den Verhafteten jedoch vor dem drohenden Gefängnisaufenthalt. Diese konnte für ihren Sohn die geforderte Summe bei der Polizei in Laufen begleichen. Daher durfte der Mann das Bundespolizeirevier Bad Reichenhall alsbald freien Fußes verlassen. Die Muterliebe hat sich für ihn buchstäblich „ausgezahlt“.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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