Mutmaßlichen Schleuser gestoppt

Piding – Die Bundespolizei hat am Dienstag, 4. September, die Einschleusung eines Kosovaren und eines Serben vereitelt. Der mutmaßliche Schleuder wurde festgenommen.

Ihren mutmaßlichen Schleuser, ebenfalls kosovarischer Staatsangehöriger, nahmen die Fahnder an der A8 nahe Piding fest.

Zu später Stunde zogen Freilassinger Bundespolizisten bei der Anschlussstelle Piding Nord einen Wagen mit slowenischen Kennzeichen aus dem Verkehr. Der kosovarische Fahrzeugführer konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Dagegen hatten seine beiden Begleiter aus Serbien und dem Kosovo weder ein Visum noch sonst eine Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland. Ersten Erkenntnissen der Bundespolizei zufolge wollten der 30- und der 36-Jährige trotz fehlender Papiere nach München, um dort zu arbeiten.

Beide wurden wegen unerlaubter Einreise angezeigt. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen werden sie das Land voraussichtlich schon bald wieder verlassen müssen. Ihr Fahrer gab an, die zwei so gut wie gar nicht zu kennen und sie einfach so mitgenommen zu haben. Auf richterliche Anordnung hin musste der 36-Jährige am Mittwoch die Untersuchungshaft antreten. Gegen ihn ermittelt die Bundespolizei wegen Schleuserei.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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