Mountainbiker stürzt in Flussbett

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Staudach-Egerndach - Alle Hände voll zu tun hatten die Schutzengel eines 36-jährigen Urlaubsgastes aus Erzhausen am Freitagabend.

Der Mann war alleine unterwegs mit seinem Mountainbike und fuhr gegen 19.30 Uhr von der Vorderalm im Hochgerngebiet kommend den Weg entlang am Aiplbach abwärts Richtung Staudach. Der Weg ist steinig und war regennass. Vor einer Holzbrücke stieg der Softwareentwickler von seinem Rad ab und schob vorsichtshalber über die glitschige Brücke. Unmittelbar hinter der Brücke kam der Mann ins Stolpern, stürzte über sein Rad und fiel etwa fünf Meter senkrecht in das Bachbett des Aiplbaches. Auf einem Felsvorsprung schlug er auf, so dass seine Füsse im Wasser waren, der übrige Körper jedoch trocken blieb.

Der Mountainbiker schaffte es nicht aus eigener Kraft zurück auf den Weg zu gelangen. Vom Bachbett heraus setzte er mit seinem Handy einen Notruf ab, und konnte gottlob seine Position relativ genau beschreiben. Die alarmierte Bergwachtbereitschaft Marquartstein rückte mit elf Mann plus Bergwachtarzt, mit einem Rettungsfahrzeug und einem Quad, aus, und nahm die Suche auf. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 14 wurde in die Suchaktion eingebunden.

Schließlich entdeckte ein Suchtrupp das Fahrrad, welches auf dem Weg liegen blieb, und dann auch den Mann im Flussbett. Er wurde mit einem Bergeseil zur Straße hochgezogen, vom Bergwachtarzt erstversorgt und schließlich mit der Bergtrage zum Bergwachtfahrzeug gebracht. Im Tal wurde er dem BRK übergeben und in das Krankenhaus Traunstein gebracht. Obwohl der Mann keinen Radlhelm trug, brach er sich bei dem Sturz nach erster Einschätzung lediglich einen Daumen und erlitt etliche Prellungen und Schürfwunden.

Pressebericht PI Grassau

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © pa

Zurück zur Übersicht: Polizei

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser