Mosambiker mit Alkohol und falschem Führerschein

Garching - Am Sonntagnachmittag kontrollierte die Polizei einen mosambikischen Opel-Fahrer aus München. Schon zu beginn der Kontrolle stellten die Beamten starken Alkoholgeruch fest.

Bei einer Kontrolle auf der A8 hielt die Polizei ein Fahrzeug Richtung München auf. Der 47-jährige Fahrer war auf dem Nachhauseweg vom Reggae-Fest in Übersee. Wegen des deutlichen Alkoholgeruchs im Auto führte die Polizei einen Alkotest durch, dieser ergab einen Wert von 0,7 Promille.

Auf Verlangen reichte der Mann den Polizisten einen südafrikanischen Führerschein. Bei einer genaueren Überprüfung des Dokumentes stellten die Beamten fest, das dem Mann im Jahr 2002 die Fahrerlaubnis für zwei Jahre gerichtlich entzogen wurde. Um sich aus der brenzligen Situation zu retten, flunkerte der alkoholisierte Fahrer, er habe nicht gewusst, dass er sich nach dem Ablauf der Sperrfrist einen neuen Führerschein in Deutschland holen müsste. Stattdessen besorgte er sich diesen in seinem Heimatland, der jedoch nicht in Deutschland gültig ist. Seine Unwissenheit wurde jedoch unglaubwürdig als der Mann angab, dass er sich vor zwei Wochen einen deutschen Führerschein beantragt hatte.

Den Opel-Fahrer erwartet neben der Geldbuße wegen des Alkoholdelikts auch noch eine Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis. Auch der beantragte Führerschein wird wohl noch auf sich warten lassen.

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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