Polizei Grassau kontrolliert Jugendliche

Alarmierende Funde bei Drogenfahndung - Teenager beleidigen Beamte

Marquartstein / Übersee - Von Haschischfunden bis hin zu rauchenden und Alkohol konsumierenden Jugendlichen; das musste die Polizei auf ihrer Fahndung nach Betäubungsmittel alles erlebten:

In der Woche vom 12. bis zum 16. Februar kontrollierten Zivilpolizisten der Polizeiinspektion Grassau gezielt Personen, Fahrzeuge und Wohnungen nach Betäubungsmitteln. Dabei war bereits am ersten Tag die erste Kontrolle am Bahnhof Übersee ein beachtlicher Fahndungserfolg. Bei dem 24-jährigen einheimischen Mann wurden insgesamt fast 40 Gramm Haschisch aufgefunden.

Im weiteren Verlauf wurde noch ein Asylbewerber aus Übersee am Bahnhof kontrolliert, der gerade aus München nach Hause kam und ebenfalls einige Gramm Haschisch bei sich führte.

Auffällig waren auch viele Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren, die im Ortskern von Marquartstein mit normalen Zigaretten rauchend oder Alkohol konsumierend angehalten worden sind. Die meisten völlig offen vor der Gemeinde (im WLAN Bereich) und am Musik Pavillon. Dort kam es in den vergangenen Monaten vermehrt auch zu Sachbeschädigungen und Müllablagerungen. 

Den Jugendlichen wurden die Zigaretten und der Tabak abgenommen und die Eltern verständigt. In den überwiegenden Fällen waren die Eltern sehr überrascht und dankbar für die Fürsorgetätigkeit der Polizei. 

13-und14-Jährige beschimpfen Polizisten

Auffällig waren jedoch zwei junge Burschen im Alter von 13 und 14 Jahren, die die eingesetzten Beamten zum Teil aufs Übelste beleidigten und sich vor ihrer vermeintlichen „Schuldunfähigkeit“ sicher fühlten. 

In dem einen Fall wurde der 14-jährige belehrt, dass er sehr wohl bereits strafmündig sei und mit einer Strafanzeige wegen Beleidigung rechnen muss. Bei dem 13-jährigen werden ebenfalls Maßnahmen ergriffen, die erzieherische Folgen nach sich ziehen werden. Hierzu gehört die Verständigung des Landratsamtes Traunstein (Jugendamt und Führerscheinstelle sowie eine Berichtsanzeige an die Staatsanwaltschaft). 

Auffällig waren wieder einmal der hohe Anteil der Mädchen bei den rauchenden Jugendlichen und die Tatsache, dass es doch „normal“ sei als Jugendlicher in der Öffentlichkeit zu rauchen

Fazit der Polizei: 

Der Konsum und Handel von Betäubungsmitteln sind Straftaten, die in Bayern konsequent verfolgt werden. Auch wenn aktuell in den Medien darüber diskutiert wird Marihuana zu legalisieren.

Das Rauchen von Zigaretten in der Öffentlichkeit ist erst ab 18 Jahren erlaubt. Dies auch völlig nachvollziehbar und zum Schutz der Kinder und Jugendlichen. Der Appell geht insbesondere an die Gewerbetreibenden im Achental sich die Ausweise vorzeigen zu lassen und keine Tabakwaren an Kinder und Jugendliche abzugeben.

Dies hat ansonsten hohe Bußgelder zur Folge. Gleiches gilt auch, für Erwachsene, die Jugendlichen aus Automaten Zigaretten ziehen.

Pressemeldung de Polizeiinspektion Grassau

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © Picture Alliance / dpa (Symbolbild)

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