Erste Beobachtung war nur der Anfang

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Marquartstein - Einer aufmerksamen Bürgerin hat die Polizei einen Fahndungserfolg zu verdanken. Bei einem Spaziergang entdeckte die Frau zwei Marihuanapflanzen in Blumentöpfen.

Die nach dieser Entdeckung verständigten Beamten der Polizeiinspektion Grassau kamen sehr schnell auf einen 31-jährigen Marquartsteiner, den Mieter der Hütte, dem auch die beiden Pflanzen gehörten. Eine Wohnungsdurchsuchung führte zum Auffinden von weiteren 14 Marihuanapflanzen, die er in seinem Schlafzimmer, in einem sogenannten „Growzelt“, selbst großzog. Außerdem wurden noch weitere 100 Gramm Cannabisprodukte aufgefunden.

Die hierdurch angestoßenen Ermittlungen führten zu einem 25-Jährigen aus Übersee, der dem Marquartsteiner einen Großteil des sichergestellten Cannabis verkauft haben dürfte. Wie sich auch herausstellte, hatte der Marquartsteiner die beiden Pflanzen bei der Hütte eigentlich nur entsorgen wollen, denn sie hatten Schimmelbefall – nun fungierten sie jedoch als Wegweiser für die Polizei!

Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein übernommen.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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