Bei Grenzkontrolle in Freilassing

Polizei stoppt unerlaubte Einreise - Mann muss 4.500 Euro bezahlen und zurück nach Österreich

Ein Polizist hält an einer Grenzkontrollstelle ein vorbeifahrendes Auto an.
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Symbolbild - Grenzkontrollstelle

Freilassing - Bundespolizei stoppt Arbeiter ohne deutschen Aufenthaltstitel. Zwar hatte der junge Mann bereits eine Beschäftigungsnachweis in Deutschland, der Aufenthaltstitel fehlte ihm jedoch.

Die Meldung im Wortlaut


Die Bundespolizei hat am Montag, 10. August, an der Grenzkontrollstelle am Walserberg (BAB 8) einen gesuchten Serben festgenommen und nach Österreich zurückgewiesen. Zwar konnte ein Bekannter die Justizschulden des Mannes begleichen., einreisen durfte der 27-Jährige aber trotzdem nicht, da er kein Visum für die geplante Arbeitsaufnahme vorweisen konnte.

Bundespolizisten kontrollierten am Montagmorgen an der Grenzkontrollstelle an der BAB 8 am Walserberg einen 27-jährigen Serben in einem Reisebus mit serbischer Zulassung. Die Grenzfahnder überprüften die Personalien des Mannes und erkannten, dass dieser per Haftbefehl gesucht wurde. Er war im Jahr 2018 wegen Bedrohung zu einer Geldstrafe in Höhe von 4.500 Euro verurteilt worden. Da er diese bislang nicht bezahlt hatte, drohte dem 27-Jährigen ein mehrmonatiger Gefängnisaufenthalt.


Jedoch sprang ein Bekannter für ihn ein und beglich die Justizschulden bei einer Polizeidienststelle in Nordrhein-Westfalen. Einreisen durfte der Serbe trotzdem nicht. Die Beamten entdeckten nämlich in seinem Gepäck Unterlagen einer deutschen Baufirma, die ihn offenbar beschäftigen wollte. Den für eine Arbeitsaufnahme erforderlichen Aufenthaltstitel besaß der Mann allerdings nicht.

Die Bundespolizei Freilassing zeigte den 27-Jährigen wegen versuchter unerlaubter Einreise an und schickte ihn am Abend nach Österreich zurück.

Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Freilassing

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