Lkw-Unfall auf der A8: Fahrer volltrunken

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Neukirchen - Am Samstag, den 20. März, gegen 14.05 Uhr, fuhr ein 51-jähriger Ungar mit seinem Sattelzug auf der Autobahn A8 von Salzburg in Richtung München. **Bilder und Videos auf chiemgau24.de**

Kurz nach der Anschlussstelle Neukirchen kam der mit 24 Tonnen Schnittholz beladene Sattelzug kurz ins Schlingern und schließlich nach rechts von der Fahrbahn ab. In einem Bachlauf neben der Fahrbahn blieb der Lkw auf der rechten Seite liegen.

Der Fahrer konnte sich aus seinem totalbeschädigten Führerhaus befreien. Er erlitt Schnittwunden an den Händen und eine Kopfplatzwunde. Obwohl auch der Rettungshubschrauber sogleich an der Unfallstelle landete, war aufgrund des Verletzungsbilds ein Transport mit dem Rettungswagen ins Klinikum Traunstein ausreichend.

Die Feuerwehren Siegsdorf und Neukirchen waren mit je 20 Mann und insgesamt sieben Fahrzeugen am Unfallort. Da der Tank des Lkw geringe Mengen Diesel verlor, wurden insgesamt sechs Ölsperren errichtet, um einen Gewässerschaden zu verhindern. Das Landratsamt sowie das Wasserwirtschaftsamt waren mit drei Mann vor Ort und begutachteten die Maßnahmen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr sowie der Autobahnmeisterei konnte eine Gewässer- oder Bodenverunreinigung verhindert werden.

Zur Bergung der Ladung sowie des Sattelzugs war eine Spezialfirma mit zwei Kranwagen vor Ort, die durch die Feuerwehr und Autobahnmeisterei beim Abtransport des Eichenholzes unterstützt wurden.

In Fahrtrichtung München konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden, aufgrund der langwierigen Bergung und vieler neugieriger Autofahrer bildete sich jedoch zeitweise ein Stau von sechs Kilometer Länge. Auch in der Gegenrichtung kam es aufgrund Schaulustiger zu Stauungen.

An den Einrichtungen der Autobahnmeisterei sowie am Sattelzug ist laut Schätzungen ein Schaden von insgesamt 50.000 Euro entstanden.

Als Unfallursache stellte sich wieder mal Alkoholeinfluss heraus. Ein Alkotest bei dem Ungarn ergab 1,9 Promille. Angesichts diesen Werts wurde der Führerschein sowie eine geringe Menge Blut vom Lkw-Fahrer einbehalten. Für das eingeleitete Strafverfahren durfte er bei der Polizei eine entsprechende Sicherheit einzahlen.

Die Ermittlungen führt die Verkehrspolizei Traunstein, die mit sechs Beamten im Einsatz war.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Traunstein 

Quelle: chiemgau24.de

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