Lkw-Fahrer mit "Altlasten"

Traunstein - Am Freitag gegen 18.50 Uhr meldete eine 51-jährige Teisendorferin bei der Polizei eine Nötigung auf der Autobahn in Richtung Salzburg.

So wäre ein österreichischer Sattelzug mehrmals in nötigender Weise auf ihr Fahrzeug, einem Fiat Panda, zu dicht und unter Verwendung der Lichthupe aufgefahren. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung wurde der Lkw an der Rastanlage Piding durch eine Streife der Verkehrspolizei angehalten. Während die Panda-Fahrerin den Sachverhalt bei der Autobahn anzeigte, stellte sich heraus, dass gegen den beschuldigten Lkw-Fahrer ein Haftbefehl bestand und die Sicherstellung seines Führerscheins angeordnet war.

Daraufhin wurde die Weiterfahrt untersagt und der 50-jährige österreichische Fahrer festgenommen. Nachdem seine verständigte Chefin ihm einen Vorschuß auf seinen Lohn gewährte, konnte er die Inhaftierung durch Zahlung einer ersatzweise angeordneten Geldstrafe abwenden und noch in der Nacht entlassen werden. Der Führerschein wurde jedoch einbehalten, so dass die Weiterfahrt des Gefahrgut-Lasters nach Behebung der mangelnden Ladungssicherung durch einen Ersatzfahrer gestattet werden konnte. Dem Österreicher erwartet nun ein neues Strafverfahren, bei dem er wiederum eine Geldstrafe sowie die weitere Entziehung der Fahrerlaubnis zu erwarten hat.

Pressemitteilung VPI Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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