Lebensgefährlich und deshalb verboten!

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Landkreis - Die Bundespolizei appelliert an alle Eltern, ihre Kinder eindringlich auf Gefahren, die von Zügen und Bahngleisen ausgehen, aufmerksam zu machen.

Die Freilassinger Bundespolizei warnt eindringlich vor den Gefahren, die von Zügen und Oberleitungen ausgehen. Eltern wissen nicht immer, wo ihre Kinder in der Ferienzeit spielen. Das Entsetzen ist groß, wenn die Bundespolizisten vor der Tür stehen, weil sich die Sprösslinge auf Bahngelände „herumgetrieben“ haben.

Erst vor einigen Wochen wies die Bundespolizei auf einen Vorfall bei Penzberg hin: Mehrere Jugendliche nutzten bei hochsommerlichen Temperaturen eine Eisenbahnbrücke, um in die Loisach zu springen. Wie gefährlich derartige Aktionen sind, war ihnen offenbar nicht bewusst. Wer weiß schon, dass ein Zug bei nur 100 Stundenkilometern einen Bremsweg von bis zu einem Kilometer haben kann? Hinzu kommt, dass Züge nicht ausweichen können.

Auch von den Oberleitungen gehen große Gefahren aus. Sie stehen unter einer Spannung von bis zu 15.000 Volt. Es reicht schon eine Nähe von eineinhalb bis zwei Metern, um einen tödlichen Stromschlag zu erleiden. Kindern, die etwa auf abgestellte Waggons klettern, droht Lebensgefahr. Ähnliches gilt für das Steigenlassen von Drachen oder Luftballons in der Nähe der Leitungen.

Kein Kinderstreich, sondern eine Straftat ist das Auflegen von Steinen oder Gegenständen auf Schienen. Überfährt ein Zug ein derartiges Hindernis, kann dieses zu einem unkontrollierten Geschoss werden und umstehende Personen schwer verletzen. Im schlimmsten Fall kann ein Zug sogar entgleisen. Die Bundespolizei appelliert an alle Eltern, ihren Zöglingen zu verdeutlichen, dass das Spielen auf Bahnanlagen lebensgefährlich und deshalb verboten ist.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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