Interaktives Verhaltenstraining

Schüler in Laufen und Waging am See werden „gscheid“

Laufen - Anfang Mai führten die Jugendbeamten der PI Laufen, Polizeiobermeister Florian Lebesmühlbacher und Polizeihauptmeisterin Manuela Krammer, das interaktive Verhaltenstraining „Sei gscheid“ in den 6. Klassen am Gymnasium Laufen, der Mittelschule Laufen und der Mittelschule Waging am See durch.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Mit dabei waren die Sozialpädagoginnen Ramona Mühlbacher und Jennifer Busch. Das Präventionsprogramm, das vom Kommissariat 105 des Polizeipräsidiums München entwickelt wurde, handelt von der Benutzung der „Neuen Medien“ und welche Gefahren im Internet bestehen.

Nach einer kurzen Aufwärm- und Vorstellungsrunde ging es für die Schüler mit dem ersten interaktiven Spiel los. Das Ziel bestand darin, eine Selbsteinschätzung zu erhalten, in welchem Umfang soziale Medien von einem selbst genutzt werden. Neben dieser Übung wurde den Schülerinnen und Schülern spielerisch verdeutlicht, wie durch die Benutzung der digitalen Medien das reale Leben „hinten runterfällt“. Auch mussten die Schüler verschiedene Fragen zur Internetnutzung beantworten, wobei sie, wie bei dem Spiel „1,2 oder 3“, zwischen „legal, illegal oder Grauzone“ wählen mussten. Die Schüler konnten sich nicht immer einigen, was zu einer regen Diskussion zwischen legal und illegal führte. Erlaubt oder verboten, über die Antworten waren die Jugendlichen dann regelmäßig überrascht. 

Behandelt wurde auch das Urheberrecht, der Schutz der persönlichen Daten und Motive und Folgen von Cybermobbing. Dabei musste leider festgestellt werden, dass bereits sehr viele Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Cybermobbing konfrontiert waren und bereits negative Erfahrungen damit gemacht haben. 

In der abschließenden Fragerunde rund über den Beruf der/des Polizeibeamtin/en oder rechtliche Fragen, brachten sich die Schüler/Innen rege ein. Ein großes Interesse bestand an der Bewaffnung, aber auch an den schönen und weniger schönen Erlebnisse der Polizeibeamten interessierten die Jugendlichen. Insgesamt konnte ein sehr positives Resümee gezogen werden. Sowohl die Schülerinnen und Schüler, als auch die Projektleiter konnten Neues lernen und den Kontakt zwischen den Jugendlichen und der Polizei fördern.

Pressemeldung der Jugendbeamten der Polizeiinspektion Laufen

Rubriklistenbild: © (c) dpa (Symbolbild)

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