Betrunkener Lkw-Fahrer flüchtet vor Polizei

Laufen - Ein Lkw-Fahrer hat sich vom Crash mit einer Brücke nicht aus der Ruhe bringen lassen und suchte das Weite. Als die Polizei ihn schnappte, wurde klar, warum er es eilig hatte.

Am Sonntagabend fuhr ein zypriotischer 40-Tonner verbotswidrig durch das Stadtgebiet Laufen. Der Umleitungsbeschilderung folgend befuhr er die Teisendorfer Straße in Richtung Leobendorf. An der Bahnunterführung missachtete er die Höhenbeschränkung und fuhr einfach ohne die Geschwindigkeit zu reduzieren durch. Bei der Durchfahrt schrammte er mit der Oberseite seines Anhängers an der Brücke entlang, weshalb der Anhänger auf der gesamten Länge aufgerissen wurde. Mehrere Aluminiumteile blieben in der Brücke stecken.

Am Lkw entstand ein Gesamtschaden von mindestens 7000 Euro, die Bahnunterführung blieb augenscheinlich unbeschädigt. Völlig unbeeindruckt von den Geschehnissen flüchtete der 57-jährige Zypriot anschließend Richtung Schönram. Dort konnte er dann von der Polizei gestellt werden.

Ein Grund für sein Verhalten war schnell gefunden: Fast zwei Promille ergab ein erster Alkoholtest. Der Zypriot muss sich nun wegen mehrerer Delikten verantworten, wobei die verbotswidrige Durchfahrt durch Laufen wohl das Geringste sein dürfte. Seinen Führerschein musste er schon mal an Ort und Stelle abgeben.

Der Bahnverkehr war durch den Vorfall nicht beeinträchtigt. Die Polizeiinspektion Laufen bittet Zeugen, die den Unfall beobachten konnten oder den Lkw gesehen haben, sich unter der Telefonnummer 08682/89880 zu melden.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Laufen

Rubriklistenbild: © Picture Alliance / dpa

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